DB Dangenstorf. Die Indienststellung des neuen Fahrzeuges vom Typ TSF/W war das Highlight des Jahres 2014. Dieses hob der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Dangenstorf, Dirk Bosselmann, bei der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum der Feuerwehr hervor. Doch leider ist das Fahrzeug auch nach fast einem Jahr nicht frei von Fehlern, so Bosselmann.

Zuvor konnte der Ortsbrandmeister in seinem Jahresbericht von nur einem Einsatz in 2014 berichten. Bei einem Busunfall in Rebenstorf wurde ein Kind leicht verletzt. Der Fahrer erlag einem Herzinfarkt. Bei den vielen Ausbildungsdiensten wurden von den 25 Aktiven 1243 Stunden erbracht. Dazu kommen 16 Einsatzstunden. Weiterhin wurden 3 Lehrgänge auf Kreisebene sowie 2 Lehrgänge an der NABK Celle mit Erfolg besucht. Auch ein von der Samtgemeinde angebotenes Strahlrohrtraining wurde von 3 Aktiven der Wehr wahrgenommen. Den sogenannten „Feuerwehrführerschein“ haben in 2014 fünf Kameradinnen und Kameraden mit Erfolg abgeschlossen. Mit dieser Fahrberechtigung dürfen Inhaber des Führerscheines B das Einsatzfahrzeug der Ortswehr führen. Auch im punkto Öffentlichkeitsarbeit ist die Feuerwehr Dangenstorf gut aufgestellt. So hat man eine Internetseite, ist bei Facebook aktiv und hat sogar eine eigene App für Smartphones.

In weiteren Berichten ließ der stellvertretende Ortsbrandmeister Dirk Knoll Einsätze und Übungen und des vergangenen Jahres Revue passieren. Die Pflichtvorgaben konnten erfüllt werden. In seiner Funktion als Sicherheitsbeauftragter berichtete Knoll erfreut von null Unfällen in 2014 „seiner“ Wehr.

Die Ausbildung unter Atemschutz ist das Steckenpferd der Wehren aus Bösel, Lübbow und Dangenstorf. Gemeinsam übten die Wehren in Theorie und Praxis. Auch mit der Feuerwehr Lemgow und Schweskau wurden Übungen im Bereich Atemschutz durchgeführt. Dieses berichtete der Atemschutzbeauftragte und Gruppenführer Daniel Bosselmann. Bei den Wettbewerben wurden Plätze im vorderen Mittelfeld erreicht. Der Gruppenführer hob hervor, dass die Feuerwehr Dangenstorf schon seit 3 Jahren keine Fehler mehr auf den Wettbewerben gemacht hat. „Wir sind halt nur ein wenig zu langsam. Dafür arbeiten wir halt sehr sicher“, so Bosselmann. Über eine gute Jugendarbeit mit den benachbarten Wehren aus Bösel und Lübbow berichtete die Betreuerin der Floriangruppe Gesa Zillmer. Sie bedankte sich bei allen Betreuern, Ortsbrandmeistern, Eltern und Kindern für die Unterstützung.

Die Kasse des Fördervereines ist stabil. „Einnahmen und Ausgaben gingen fast auf“, bilanzierte Kassenführer Henning Lippert.

Ortsbrandmeister Bosselmann bedankte sich für eine Spende in Höhe von 500 Euro für ein Laptop bei der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg. Weiterhin spendete Herbert Bosselmann 400 Euro. Mit diesem Geld konnte ein Fernsehgerät beschafft werden, welches zur theoretischen Ausbildung notwendig ist. Auch spendeten alle Empfänger von Auswandentschädigungen ihre Zuwendungen. Hiermit wurde der neue Schulungraum eingerichtet.

Folgende Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen wurden vom Ortsbrandmeister bzw. vom Bereichsbrandmeister „Mitte“ – Horst-Jürgen Schlegel, vorgenommen:

40 Jahre aktive Mitgliedschaft: Eckhardt Bädtge
Bronzene Phoenix für 100 Dienststunden: Gesa Zillmer, Dennis Schulz, Marcel Korsinek
Silberne Phoenix für 150 Dienststunden: Daniel Bosselmann, Dirk Knoll
Befördert zum Oberfeuerwehrmann: Marcel Korsinek
Befördert zum Löschmeister: Daniel Bosselmann
Befördert zum Hauptlöschmeister: Dirk Knoll

2015 03 10 01
Befördert zum Hauptlöschmeister wurde der stellvertretenden Ortsbrandmeister Dirk Knoll (2.v.l).
Gruppenführer Daniel Bosselmann (weiter von links) trägt nun die Schulterstücke des Löschmeisters.
Marcel Korsinek wurde ebenfalls befördert und weiterhin ausgezeichnet für mehr als 100 Dienststunden
in 2014. Bereichsbrandmeister „Mitte“ Horst-Jürgen Schlegel (rechts) zeichnete Eckhardt Bädtge
(links daneben) für 40 Jahre aktive Dienste in der Feuerwehr aus.
Mit allen freute sich Ortsbrandmeister Dirk Bosselmann (links).

Bericht: Dirk Bosselmann
Bild: Ann-Christin Reimann