Am 9.6.2015 wurden um 18:29 Uhr über Funkmelder und Sirenenalarm die Feuerwehren aus Bergen und Nienbergen zu einem Einsatz im Schießstand in Bergen/D gerufen.

Bei Eintreffen der Wehren stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine Übung handelte.

Als Kulisse für die rund 40 Einsatzkräfte diente das Schießstandgebäude der Schützengilde Bergen/D (der im Inneren vollständig künstlich vernebelt wurde) .

Unter den Augen von OBM Otmar Kandora sowie des stellv. OBM Rainer Casteinecke mussten mehrere Szenarien nach Vorgaben von Gruppenführer Thomas Buchwald und Atemschutzgerätewart Nils Langkopf von den beiden Wehren abgearbeitet werden.

So mussten mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung und Menschenrettung in den Schießstand vorgehen außerdem wurde überprüft wie die Atemschutzüberwachung funktioniert. Insgesamt waren in dem Gebäude mindestens drei vermisste Personen zu suchen und zu retten. Die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung musste aus zwei Unterflurhydranten hergestellt werden. Außerdem wurde geübt wie der mobile Rauchverschluss und den Druckbelüfter richtig eingesetzt wird. Nachdem drei vermisste Personen gefunden und gerettet wurden und keine weiteren Personen gefunden wurden, war die Übung nach gut einer Stunde beendet.

Zu kritisierende bzw. diskussionswürdige Punkte wurden in großer Runde im Bergener Gerätehaus abschließend besprochen.

Bergens Ortsbrandmeister Otmar Kandora dankte abschließend allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf. Besonders dankte er aber der Schützengilde für die Bereitstellung des Übungsgeländes.

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Bericht und Bilder: Ingo Kath, Pressewart FF Bergen/D