Am Freitagabend gegen 19.00 Uhr heulten die Sirenen in Billerbeck und Schnega. Auf den Alarmmeldeempfängern stand die Meldung, dass ein Stockcar in Bockholt verunfallt sei, zu brennen begann und vermutlich noch eine Person im Fahrzeug sei. Ungefähr 15 Minuten, nach der Alarmierung, benötigten die Wehren aus Schnega und Billerbeck bis zum ca. 10 km entfernten Einsatzort, der im Landkreis Uelzen lag. Durch die Einführung des Digitalfunks, wurden die Fahrzeuge kürzlich mit neuen Digitalfunkgeräten ausgestattet. Daher mussten sich die Kameraden mit den noch neuen Geräten über den Digitalfunkt bei der Leitstelle in Uelzen anmelden. Diese kleine Hürde meisterten die Kameradinnen und Kameraden problemlos. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich zum Glück „nur“ um eine Übung handelte. Aus dem Landkreis Uelzen waren die Feuerwehren aus Kattien, Suhlendorf und Bad Bodenteich sowie ein RTW vor Ort. Diese übernahmen die Rettung der verunfallten Personen und die Brandbekämpfung. Da das Feuer sich ausbreitete, mussten die Wehren aus Billerbeck und Schnega ein Waldstück abriegeln, um es vor den Flammen zu schützen. In der anschließenden Manöverkritik, zeigten sich alle Beteiligten mit der Übung sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit der Wehren aus Uelzen und Lüchow-Dannenberg war reibungslos verlaufen. Mit Getränken und Bockwürsten stärkte man sich zum Abschluss gemeinsam und fuhr anschließend wieder zum Standort zurück.

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Bericht und Bilder: Alexander Wallroth, Ortspressewart der Freiwilligen Feuerwehr Schnega und Bereichspressewart West Lüchow-Wendland