Mit einem nicht alltäglichem Einsatzszenario beschäftigten sich kürzlich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Damnatz-LG Landsatz. Bei Minusgraden übten sie nämlich die Eisrettung auf einer zugeforenen Kuhle hinterm Deich. Dem praktische Teil vorweg ging eine theoretische Unterweisung zum möglichen Ablauf und den erforderlichenAusrüstungsgegenständen. Auch wurde auf die persönliche Schutzausrüstung der einzelnen Kräfte eingegangen und wie man sich auf dem Eis fortbewegen könnte. Nach der Theorie wurde im Gerätehaus kontrolliert, ob den wirklich alles evtl. einzusetzende Gerät auch in der Feuerwehr Damnatz vorhanden ist. Insgesamt galt es drei Rettungswege zu üben und im Nachgang zu bewerten, welche den die schnellste und auch sicherste sei. Anschließend ging es hinter den Deich. Vor Ort bot sich ein Gewässer von ca. 50 m Breite bei voller Dunkelheit und mit zugefrorener Eisdecke.

Die eingebrochene Person wurde durch ein Rettungsring simuliert. Nach Erkundung der Lage, galt es eine umfangreiche Beleuchtung an der Einsatzstelle aufzubauen und zeitgleich erste Rettungsmaßnahme einzuleiten. Geübt wurde u.a. mit dem Rettungsboot RTB I, einem Spineboard und der vierteiligen Steckleiter. Ferner hatten die Kräfte für einen Ablageplatz für Ausrüstungsgegenstände zu sorgen und das in den Fahrzeugen warme Fahrgastzellen inkl. Decken und Verbandmaterial vorhanden waren. Ebenso galt es für die Rettungskräfte nur nach einem eindeutigen Kommando zu arbeiten und auch die Rettungsleinen zur Sicherung der Einsatzkräfte, die sich auf dem Eis bewegten u.a. knotenfrei zu führen. Am Ende waren alle sich alle einig, das alle drei Rettungswege einsetzbar sind. Doch die Variante mit dem Rettungsboot die sicherste ist!

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