Das vergangene Jahr war nicht geprägt von dramatischen Einsätzen, sondern von sehr guten und aufwendigen Einsatzübungen. Es gab eine Tagesübung der Kreisbereitschaft in Lemgrabe im LK Lüneburg  und zwei unvergessliche Tage bei einer Übung auf dem Truppenübungsplatz in der Letzlingerheide. Bei letzterer wurde die Schnegaer Wehr durch zwei Kameraden der Feuerwehr Billerbeck unterstützt und hier zeigt sich wieder einmal die gute Zusammenarbeit der drei Feuerwehren der Gemeinde Schnega und dafür bedankte sich der Ortsbrandmeister aus Schnega.

Gern erinnerte sich T. Schmidt auch an die Gemeindeübung im Bereich Kreyenhagen, welche von den Kameraden aus Lütenthien als Alarmübung ausgearbeitet wurde. Erstaunlicherweise ist von dieser Übung vorher nichts durchgesickert, so dass man einen lehrbuchmäßigen Einsatzablauf beobachten durfte. Ein fingierter PKW Unfall war so realistisch dargestellt, dass sogar der herbeieilende Bereichsbrandmeister West, Otmar Kandora, so lange an einen echten Einsatz dachte, bis er das Kabel der Nebelmaschine entdeckte.
Neben den drei Einsatzübungen, kamen noch die Alarmierungen zu Bränden am Bahndamm (Uelzen-Salzwedel) und einem Bauwagen im Bereich Gledeberg, einem Treckerbrand in Thune sowie einem Küchenbrand in Banzau hinzu. Auch das Osterfeuer wurde wieder mit einer Brandwache unterstützt. Die Blauröcke aus Schnega rückten zudem zu zwei Hilfeleistungseinsätzen aus. Hier mussten durch Sturm und Schnee gefallene Bäume von den Straßen im Bereich Kreyenhagen entfernt werden. Dazu kamen noch sechs Straßenabsicherungen beim Erntefest, Laternenumzug, Radrennen „Die Stunde von Banzau“, einer Trauerfeier, Turmsprengung an der Blockhütte und einem NDR Dreh am Friedhof von Schnega. 

Insgesamt hatten die 56 aktiven Freiwilligen aus Schnega somit 16 Einsätze im letzten Jahr.
Von ihnen besuchten zwei den Truppmann 1 Lehrgang, einer einen Motorsägenlehrgang, vier bildeten sich in einem Sprechfunklehrgang weiter, einer war in Celle zum Truppführerlehrgang und ein Atemschutzgerätewart Lehrgang wurde absolviert. Somit ist der Ausbildungsstand in der Wehr im letzten Jahr wieder erweitert worden.
Die Wettkampfgruppe der Wehr unter Leitung von Jana Schmidt, hat sich im abgelaufenen Jahr zu 35 Übungsdiensten und 2 Wettbewerben getroffen. Im vergangenen Jahr haben sich die WKG Schnega und Billerbeck ganz unkompliziert gegenseitig ausgeholfen und bereits viele gemeinsame Übungsabende absolviert. Man nahm am Samtgemeinde Feuerwehrtag in Vasenthien teil und erreichte den 7. Platz. Am Kreisfeuerwehrtag in Zernien schaffte die Gruppe den 16. von 21 Plätzen. Aktuell bereiten sich die Gruppen gemeinsam auf den im nächsten Monat stattfindenden Kuppel Cap in Lomitz vor. T. Schmidt freut sich immer wieder sehr über den Einsatz seiner Kameradinnen und Kameraden, die daran mitwirken, die Wettkampfgruppe mit Leben zu erfüllen. 
Zum Schluss seines Jahresberichtes, gibt Schmidt noch einen kleinen Ausblick auf eine kommende Aufgabe des Jahres 2017. So soll vom 11. August 2017 bis 13. August 2017 gemeinsam mit der Billerbecker Wehr und Lütenthiener Wehr das Samtgemeinde Floriancamp in Schnega durchgeführt werden, welches eigentlich in diesem Jahr in Grabow stattfinden sollte.
Das vortragen des nächsten Versammlungspunkt, fällt dem Ortsbrandmeister T. Schmidt nicht einfach. So muss er doch seinem stellvertretenden Ortsbrandmeister sowie inzwischen auch Freund gewordenen Kameraden einen großen Dank aussprechen, da dieser nach 14 Jahren aus Altersgründen sein Amt als stellvertretender Ortsbrandmeister bis spätestens zum 21. Juni 2017 abgeben muss.
Danke sei ein kleines Wort mit großer Wirkung. Wer sich bedankt, zeigt Wertschätzung, Respekt und Anerkennung, so Schmidt. Genau das müsse er nun sagen. Danke, Bernd Lüder!!!
Nicht nur Schmidt, sondern auch alle anderen Mitglieder der Feuerwehr Schnega haben es gespürt, Bernd Lüder war gerne der stellvertretenden Ortsbrandmeister der Wehr. Gemeinsam habe man in den vergangenen 14 Jahren viel für die Feuerwehr und deren Mitmenschen erreicht, aber auch persönlich im Privaten, habe man sich immer gut verstanden und sei nun zu sehr guten Freunden geworden.  Das größte Projekt in seiner Amtszeit war sicherlich die Abschaffung der Platzprobleme im damaligen Gerätehaus. Unzählige Stunden habe man zusammen damit verbracht, eine Mehrheit in der Politik dafür zu gewinnen, damit die Feuerwehr Schnega eine neue Fahrzeughalle bauen konnte. Der Hartnäckigkeit, aber vor allem Lüders Erfahrung in Konzeptentwicklung und Präsentation hatte man es damals zu verdanken, dass dann am 19. Mai 2009 die neue Halle eingeweiht werden konnte.
Als Nachfolger für Lüder wurde am Abend einstimmig Stefan Röhl von der Versammlung gewählt. Röhl ist zurzeit Gruppenführer der 1. Gruppe und er wird in naher Zukunft seine Gruppenführerlehrgänge absolvieren.
Beförderungen:
Feuerwehranwärter Nils Wehen zum Feuerwehrmann
Oberfeuerwehrmann Arno Krüger zum Hauptfeuerwehrmann
Hauptfeuerfehrfrau Maren Baron zur 1. Hauptfeuerwehrfrau
Hauptfeuerfehrfrau Birgit Schmidt zur 1. Hauptfeuerwehrfrau
Hauptfeuerwehrmann Helmut Schulz zum 1. Hauptfeuerwehrmann

 

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Foto: Bernd Meyer wird vor der Versammlung für seine 50 jährige Mitgliedschaft vom Kreisbrandmeister Klaus Bauck geehrt.

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Foto: OBM Bernd Meyer links und T. Schmidt rechts

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Foto: Stefan Röhl kommender stellvertretender Ortsbrandmeister 

2017-03-06 IMAG0055Foto v.l. n. r.: Nils Wehen, Birgit Schmidt, Maren Baron, Helmut Schulz, Arno Krüger