Tramm(hbi) Großes Stelldichein der Feuerwehren am vergangenen Samstag in der Sandkuhle in Tramm. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft und die Feuerwehren der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) übten ihre Arbeitsabläufe im Hochwasserfall – zum Teil mit neuer Ausrüstung. 

Für professionelleres und schnelleres Arbeiten hat der Wasser-Verband-Wendland eigens zwei Sandsack-Füllmaschinen nebst entsprechender Nähtechnik angeschafft. Mit diesen Maschinen –so der Hersteller- sollen künftig bis zu 2.000 Sandsäcke pro Stunde gefüllt und zugenäht werden und das PRO MASCHINE. 

Die Maschine verfügt über einen großen Trichter, der mit einem Radlader mit Sand gefüllt wird, eine große „Rührschaufel“ verhindert das absetzen oder verklumpen des Sandes, der über die Abfüllstutzen in die Säcke gefüllt wird. Über Rollbänder werden die Säcke dann zur Nähmaschine gebracht, wo sie vernäht werden um anschließend auf Paletten gestapelt abtransportiert zu werden. 

An jedem Abfüllstutzen werden 5 Kameraden eingesetzt. Es werden 3 Abfüllstutzen besetzt, sodass permanent 15 Kameraden im Einsatz sind. 6 Kameraden stehen in Bereitstellung, um immer wieder die Kräfte durch zu tauschen. Diese Personalplanung ermöglicht es im Ernstfall, die Sandsäcke ohne Unterbrechung zu füllen. 

Die von den Feuerwehren der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) gefüllten Sandsäcke wurden dann von der Kreisfeuerwehrbereitschaft übernommen, die damit verschiedene Techniken zum Deichbau umsetzten. Auch die Anwendung der mobilen Hochwasserschutzwände wurde geübt. 

Bericht und Bilder: Heiko Bieniußa, Webmaster FF Bergen

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