(PB) Dichter Rauch quoll am Dienstagmittag zwischen den Schindeln eines Einfamilienhauses in Gummern, einem Ortsteil der Stadt Schnackenburg, heraus. "Dachstuhlbrand" lautete folgerichtig auch das Alarmstichwort – was sich im folgenden Einsatz aber als falsch erwies:

Tatsächlich lag der Brandherd – in dem zunächst noch völlig von Qualm durchzogenen Gebäude – versteckt in einem der Kellerräume, wie die ersten von acht Atemschutzgeräteträgern feststellen konnten. Den insgesamt 75 Einsatzkräften der Wehren Gartow, Gorleben, Holtorf, Kapern, Meetschow und Schnackenburg gelang es zügig, dass Feuer zu löschen und ein Übergreifen der Flammen auf das Erd- sowie das Obergeschoss zu verhindern.

Zur Brandzeit hielt sich niemand im Gebäude auf, so dass es glücklicherweise nur zum Sachschaden kam. Das Gebäude hingegen wurde erheblich durch Hitze, Rauch und Ruß beschädigt. Die Polizei und der Brandschutzprüfer des Landkreises untersuchten die Kellerräume des Hauses, dass aktuell nicht mehr bewohnbar ist.

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