(PB) Gleich zwei Ereignisse beschäftigten am 30.5.2018 die Wehren im Ostkreis hintereinander: 

In den Nachmittagsstunden wurden sämtliche Wehren der Samtgemeinde Gartow zu einem Waldbrand hinter die Ortschaft Nienwalde beordert. Tatsächlich lag die Brandfläche dann 2 Kilometer hinter der Grenze zu Sachen-Anhalt. Gemeinsam mit Wehren u.a. aus Bömenzien, Seehausen und Wanzer konnte der Waldbrand in ca. drei Stunden gelöscht werden.

Am gleichen Abend wurden dann die Wehren Gartow, Gorleben, Meetschow und Nienwalde sowie die Drehleiter aus Lüchow zu einem Wohnungsbrand in Gartow gerufen. Vermutlich durch einen Defekt an einem Durchlauferhitzer war im ersten Stock eines Gebäudes Feuer ausgebrochen. Der Brandherd konnte schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Räume und den Dachstuhl verhindert werden.

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Die Wehren mussten sich erst den Zaun einer Laubholz-Kultur zerschneiden, um den Waldbrand bekämpfen zu können. Fotos: Holger Friedrichs, Karsten Sander

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Der Brandherd in dem verwinkelten alten Haus war schwer zugänglich. Dank der Drehleiter aus Lüchow konnten die Kräfte aber zeitgleich von außen und innen wirken und ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Foto: Peter Burkhardt