Freitag, 23. August 2019

Zwei feierliche Übergaben und ein Neubau

(pb) An Himmelfahrt und am darauffolgenden Samstag sind die Einsatzfahrzeuge an die Wehren Gorleben und Prezelle nun auch offiziell übergeben worden. Beide TLF 3000 mussten sich bis zu ihrer offiziellen Indienststellung schon bei einer ersten Großübung auf dem Bergwerksgelände in Gorleben und im Zuge erster Einsätze, unter anderem beim Brand des Kastanienhofes in Prezelle, bewähren.

Hoher Ausbildungsbedarf

„Diese Lagen verdeutlichten bereits, dass mit den neuen Fahrzeugen auch neue Herausforderungen auf unsere Kameradinnen und Kameraden zukommen“, unterstreicht der Prezeller Ortsbrandmeister Jannis Malchow, der für die kommende Zeit einen „hohen Ausbildungsbedarf“ für die Mitglieder seiner Wehr sieht.

Diesen Aspekt unterstrich auch Gemeindebrandmeister Holger Friedrichs: „Jedes neue Fahrzeug bringt neue Aufgaben mit, die Einsatzwerte sind anders, die Beladungen erweitert worden.“ Sein Appell: „Bildet euch in nächster Zeit zügig am Fahrzeug aus! Tut dies auch im Verbund eures Zuges, denn so ein Fahrzeug kann nur funktionieren, wenn die Mannschaften und deren Zusammenspiel mit anderen Kräften eingespielt ist.“ Samtgemeinde-Bürgermeister Christian Järnecke kam es in seinem Grußwort in Prezelle zu, die Gesamtsumme der dorthin geflossenen Gelder bilanzieren zu können: „Insgesamt sind damit rund 529.000 € in den letzten fünf Jahren in die Zukunftsfähigkeit der Stützpunktfeuerwehr Prezelle investiert worden.“

Holger Friedrichs nutzte die Veranstaltung zudem, um einen neuen Satz T-Shirts für die Prezeller Jugendwehr zu spenden und Janis Malchow ließ es sich nicht nehmen, gleich vier ehemaligen Ortsbrandmeistern das neue Fahrzeug persönlich vorzustellen.

Zusätzliche Motivation

Zwei Tage später kam in Gorleben zur Übergabe des dortigen TLF 3000 noch die Einweihung des neuen Gerätehauses hinzu, dass der Gorlebener Ortsbrandmeister Andre Becker „für die Zukunft optimal ausgerichtet“ sieht. „Es wird zusätzliche Motivation für uns sein, sich in einem verantwortungsvollen Ehrenamt zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen.“ Zudem hätten sich die Aktiven schon beim Bau des Gerätehauses „weit über das freiwillige Maß hinaus engagiert“ und „vieles an Eigenleistung erbracht“.

Wie viel Eigenleistung erbracht worden ist, war einer der Punkte in der Ansprache von Samtgemeinde-Bürgermeister Järnecke vor dem Neubau, der 300.000 Euro kostete: „Durch eure Unterstützung war es möglich, dass rund 30.000 Euro eingespart werden konnten. Für euren ehrenamtlichen Einsatz gebührte euch mein und der Dank des gesamten Samtgemeinderates.“

Im Rahmen der Feierlichkeiten in Gorleben übergab Förster Ulrich von Mirbach vier Waldbrand-Hacken an Andre Becker, die die Gräflich Bernstorff'schen Betriebe der Wehr gespendet hatten. Der Geschenke nicht genug, übergab Holger Schiefke einen Satz T-Shirts für die Aktiven.

Zukunftsfähig ausgestattet

Die Übergabe der beiden TLF 3000 – diese schlugen (ohne Ausrüstung/Beladung) mit je 229.000 Euro Anschaffungskosten zu Buche – waren zwei weitere Veranstaltungen im Vorstellungsreigen neuer Samtgemeinde-Feuerwehrfahrzeuge, der bereits mit einem großen Treffen aller Wehren vor über 200 Menschen auf dem Marktplatz in Gartow einige Tage vorher begann.

Dort hielten auch die neuen Fahrzeuge aus Gartow Einzug in die Samtgemeinde. Die Gartower Wehr bekamen ein TLF 4000 und ein HLF 20. Zudem wurde das neue Einsatz-Leitfahrzeug der Samtgemeinde-Führungsstaffel präsentiert, das – für alle Wehren dort abrufbar – im Gartower Gerätehaus stationiert ist. Interessierte finden über diese große „Einlauf-Parade“ sehenswerte Videos und weitere Fotos können Sie u.a. auf der Facebook-Seite der Jugendfeuerwehr Gartow bestaunen.

„Alle diese Anschaffungen beschließen ein ganzes Investitionspaket für den Brandschutz für die ganze Samtgemeinde“, so Bürgermeister Järnecke. „Wir können mit Stolz zurückblicken, dass sich der ganze Aufwand, die vielzähligen Besprechungen bezüglich aller Fahrzeuge, die Reisen nach Ulm, der Baustress hier in Gorleben, gelohnt haben – und wir jetzt darauf vertrauen können, zukunftsfähig ausgestattet zu sein.“

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Letzte Aktualisierung 23/08/2019 - 12:42 Uhr

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