mt Dannenberg. Die Gefahrenbeurteilung und das richtige taktische Vorgehen bei einem Brandeinsatz, die Gefahren durch Brandrauch und Wasserdampf sowie die Schadensminimierung - das waren einige der Themen bei der Fortbildung der Führungskräfte. Referent Torsten Bodensiek aus Hannover überraschte die Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter sowie Zug- und Gruppenführer aus den 23 Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Elbtalaue mit seinen detaillierten Ausführungen.

Bodensiek beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der taktischen Ventilation bei Wohnhausbränden. Nach umfangreichen Versuchen, Messungen, Workshops im In- und Ausland sowie als Co-Autor des Buches "Taktische Ventilation", bildet er Feuerwehrleute in diesem Bereich aus. Hauptthema seiner Ausbildung ist, Löschwasserschäden bei einem Brand so gering wie möglich zu halten und ein brennendes Gebäude schnellstens rauchfrei zu bekommen, damit Einsatzkräfte schnell zum Brandherd vordringen können.

An vielen Beispielbildern von Einsätzen schilderte Bodensiek, wie viel Wasser teilweise bei Wohnhausbränden durch Einsatzkräfte in die Brandobjekte gegeben wird. Anhand der Beispiele machte er deutlich, dass es sich hierbei schnell mal um mehr als 400.000 Liter handeln kann. In seinen Beispielen mit der taktischen Ventilation kann diese Menge auf 1000 Liter begrenzt werden. Das wesentliche Merkmal dabei ist immer der Einsatz eines Lüfters, mit dem das Brandobjekt rauchfrei gemacht werden kann.

Dieser erste Teil der Fortbildung wird mit zwei weiteren praktischen Ausbildungen und einer Multiplikatoren-Ausbildung im Laufe des Jahres fortgesetzt.

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Bericht und Bilder: Mirko Tügel, Pressereferent für die Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Elbtalaue