fri Göttien. Der Sieg im Gemeindewettkampf von Küsten stellte für die Freiwillige Feuerwehr Göttien im letzten Jahr den Höhepunkt dar. Dies machte Ortsbrandmeister Andreas Schulz während der Generalversammlung seiner Wehr im örtlichen Kameradschaftsraum deutlich. Darüber hinaus berichtete er von derzeit 61 Mitgliedern in der Ortswehr, von denen 27 als Aktive für Einsätze zur Verfügung stehen. Diese hielten sich 2014 allerdings in Grenzen, denn die Blauröcke wurden nur einmal alarmiert. Das brennende Heu zwischen Göttien und Reitze richte außerdem keinen großen Schaden an.

Das heißt aber nicht, dass die Frauen und Männer untätig waren. Eine ganze Reihe von ihnen besuchten Lehrgänge an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Dannenberg und an der Landesfeuerwehrschule in Celle. Sie wurden zu Sprechfunkern ausgebildet, lernten mit Motorsäge und Hohlstrahlrohr umzugehen oder einen Trupp zu führen. Einer hat jetzt die Befähigung als Leiter einer Feuerwehr und durch vier neue Atemschutzgeräteträger liegt deren Gesamtzahl nun bei neun. Insgesamt leisteten die Göttiener 1210 Dienststunden, darunter die Hydrantenpflege sowie zwei Funk- und Fahrübungen, bei denen erstmals mit Digitalfunk gearbeitet wurde.

Während der Veranstaltung beförderte Schulz Marcel Behrens zum Feuerwehrmann, Hendrik Martens und Christoph Ahl zum Oberfeuerwehrmann. Jannik Griese wurde zum Atemschutzgerätewart gewählt, Jörg Planek ist neuer Schriftführer. Abschließend zeichnete Schulz zusammen mit dem Bereichsbrandmeister West, Otmar Kandora, ein Feuerwehr-Urgestein aus. Der geehrte Wolfgang Arndt hält der Feuerwehr seit sechs Jahrzehnten die Treue und wurde dafür auch von der Versammlung mit viel Beifall bedacht.

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v.l.: Der Stellvertretende Ortsbrandmeister Tobias Schrader mit den frisch Beförderten:
Hendrik Martens, Marcel Behrens und Christoph Ahl
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v.l.: Wolfgang Arndt wird vom Bereichsbrandmeister West, Otmar Kandora, geehrt

Bericht und Bilder: Johann Fritsch