DB Lüchow. Über ein ereignisreiches Jahr 2014 der SKF Werkfeuerwehr informierten sich im Ratskeller Lüchow der Werkleiter der SKF Lüchow, Norbert Strunk, der Brandschutzdezernent der Polizeidirektion Lüneburg, Daniel Kleinschmidt, Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch sowie zahlreiche Gäste aus dem Feuerlöschwesen.

In seinem Jahresrückblick berichtete Werkbrandmeister Dirk Bosselmann von 366 Einsätzen, 66 Ausbildungsdiensten sowie 22 Lehrgängen. Insgesamt sind so mehr als 2226,62 Personalstunden angefallen. Bei 24 Unterweisungen ist 296 Mitarbeitern der betriebliche Brandschutz näher gebracht worden.

Personell ist die Werkfeuerwehr sehr gut aufgestellt. Im Jahr 2014 stehen einem Austritt 5 Neueintritte gegenüber. Das Durchschnittsalter liegt bei 37 Jahren. 28 der 34 Einsatzkräfte sind voll atemschutztauglich.

Auch im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes waren die Brandschützer nicht untätig. So wurden insgesamt 1654 Prüfungen an Brandschutz- und Feuerwehrtechnik getätigt und dokumentiert. Nicht nur personell ist die Werkfeuerwehr gut aufgestellt sondern auch technisch. So konnte man im April 2014 in eine moderne, kernsanierte Feuerwache einziehen. Besonderer Wert wurde auf eine schnelle Information der Einsatzkräfte bei Alarmen sowie die Sicherheit im Einsatzfalle gelegt. Der Fuhrpark wurde mit einem Kommandowagen für den Führungsdienst sowie einem gebrauchten Sonderlöschfahrzeug LF10 aufgestockt bzw. erneuert. Ferner wurde eine in eine neue Löschsteuerzentrale sowie eine Sprinkleranlage für die Hauptproduktionshalle investiert. Seite Ende des Jahres funken die 34 Werkfeuerwehrmänner digital.

Thomas Gebauer, stellvertretender Werkbrandmeister, berichtet über die Einsätze in 2014. Er hob zum einen die externe Unterstützung bei einem Garagenbrand in Pannecke mit Atemschutzgeräteträgern sowie den Brand einer Lasersignieranlage im Produktionsbereich hervor.

Tobias Hundt, ebenfalls stellvertretender Werkbrandmeister, berichtete über Übungen und Aktivitäten im vergangenen Jahr. Das Highlight war die Ausbildung bei Falck Risc in Rotterdam / Niederlande im Mai 2014. Dieses war der Pilotlehrgang für ein Ausbildungskonzept, welches von Falck Risc in Zusammenarbeit mit der SKF Werkfeuerwehr speziell auf den Betrieb in Lüchow zugeschnitten wurde. „Das war mal eine richtige Ausbildung“ so Hundt. An 3 Tagen erlebten die 6 Probanden der SKF viele verschiedene Szenarien in Bereich der industriellen Brandbekämpfung. „ Das war ein voller Erfolg. Bei den Niederländern können wir eine Menge lernen“ wusste der stellvertretende Werkbrandmeister zu berichten.

Voller Stolz konnte der Sicherheitsbeauftragte und stellvertretende Werkbrandmeister Christian Klatt von 54 unfallfreien Jahren berichten. „Das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung sowie das umsichtige Handeln sind bei der Werkfeuerwehr eine Selbstverständlichkeit“, so Klatt.

Im Anschluss wurde Sven Fuhrmann vom Werkbrandmeister Bosselmann zum Werkhauptfeuerwehrmann befördert.

Im Auftrag der SKF beförderte Brandschutzdezernent Daniel Kleinschmidt Tobias Hundt, Thomas Gebauer und Christian Klatt zu Werkoberbrandmeistern sowie Dirk Bosselmann zum Werkhauptbrandmeister.

In seinen Grußworten zollte Werkleiter Norbert Strunk „seinen“ Feuerwehrmännern vollen Respekt für das Geleistete und hob noch einmal die Wichtigkeit des Brandschutzes – vorbeugend und abwehrend - für den Standort Lüchow hervor.

2015 03 22 01
Brandschutzdezernent Daniel Kleinschmidt (rechts) beförderte Dirk Bosselmann (weiter von rechts)
im Auftrag der SKF zum Werkhauptbrandmeister und Christian Klatt, Thomas Gebauer sowie Tobias Hundt
zu Werkoberbrandmeistern. Mit den Beförderten freute sich auch Werkleiter Norbert Strunk (links).

Bericht: Dirk Bosselmann
Bild: Robin Hartmann