(fri) Lüchow. In der aktuellen Ausgabe des Generalanzeigers vom 31.Mai 2015 ist an prominenter Stelle auf Seite 1 ein Vorbericht zur Podiumsdiskussion „Waldbrandkatastrophe von 1975“ am kommenden Freitag im Historischen Feuerwehrmuseum Neu Tramm abgedruckt. Dieser Beitrag entspricht bis auf einem Absatz dem Text, den der Kreispressereferent des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Lüchow-Dannenberg, Johann Fritsch („fri“), dem Blatt zugeschickt hat. Dies gilt aber nicht für folgenden letzten Absatz, der auf einen Redakteur des Blattes zurückgeht („bv“):

„Entstanden bei dem Großbrand war eine rund 16 qkm große Brachfläche zwischen Gorleben und Trebel. Seltsamerweise ereigneten sich die Waldbrände alle auf Flächen, die als Standorte für mögliche Atomkraftwerke bzw. das nukleare Entsorgungszentrum im Gespräch waren. Aber bis heute blieb es im Dunkeln, wer und in wessen Auftrag die Brände gelegt hat.“

Dieser Text nimmt ein altes und völlig unbewiesenes Gerücht über Brandstiftungen auf und ist als Verdächtigung zu verstehen. Der Absatz entspricht weder der Auffassung des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) noch der des Kreispressereferenten, der in dessen Auftrag im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit handelt.
KFV-Beiträge für die Medien beschränken sich auf ausschließlich auf Fakten, politische und sonstige Verdächtigungen sowie Gerüchte aller Art haben darin keinen Platz. Dies wurde gegenüber der Redaktion des Generalanzeigers deutlich gemacht.