fri Lüchow.  Gefährliche Einsätze und der Erhalt des Personalbestandes zählen zu den größten Herausforderungen der Freiwilligen Feuerwehren. Für das Spitzenpersonal kommt deshalb dem Führen unter Stress und der Kommunikation mit ihren Frauen und Männern herausragende Bedeutung zu. In der Ausbildung der Feuerwehrführer steht dafür allerdings kaum Zeit zur Verfügung.
„Der Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg beschreitet aus diesem Grund neue Wege, um die Einsatzleiter und Ausbilder für ihre Aufgabe noch fitter zu machen“, erklärt Kreisbrandmeister Claus Bauck als dessen Vorsitzender. In Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Uelzen/Lüchow-Dannenberg findet in Lüchow ein „Kommunikations- und Führungskräftetraining“ für Ortsbrandmeister und höhere Ebenen sowie Kreisausbilder statt.

Die Kosten für das Seminar trägt der Kreisfeuerwehrverband. Für die Pilot-Veranstaltung am 29. und 30. Oktober sowie am 12. und 13. November 2016, jeweils von 10 bis 17 Uhr, wurde der Diplom-Verwaltungswirt Wilfried Breuer gewonnen. Der Verhaltens- und Kommunikationstrainer ist pensionierter Polizeibeamter und hat in Führungsfunktionen umfangreiche Erfahrungen gesammelt, darunter in der Bekämpfung der Schwerstkriminalität. Das Ziel des Trainings bringt Breuer auf den Punkt: „Nichts zeichnet eine Führungskraft besser aus, als sich deutlich auszudrücken.“

Anmeldungen sind bis 21. Oktober direkt an die KVHS zu richten, die Teilnehmerzahl ist auf zwölf beschränkt. Bei entsprechendem Interesse werden weitere Durchgänge angeboten.

Kontakt:
Geschäftsstellenleiterin Bärbel Fritz

Tel: 05841-4882

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

KVHS

KVHS:  v.l:  Der Trainer Wilfried Breuer, die Geschäftsstellenleiterin Bärbel Fritz und Kreisbrandmeister Claus Bauck sind sich über die Inhalte des Seminars einig