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Neue Kreisfeuerwehr-Führung gewählt

Gartow (hbi) Es war der Mittelpunkt der Orts- und Gemeindebrandmeister-Dienstversammlung des Landkreises Lüchow-Dannenberg am vergangenen Samstag (04.02.’23) in den Gartower Seeterassen: die Wahl einer neuen Kreisfeuerwehr-Führung. Denn die Amtszeit des bisherigen Kreisbrandmeisters Claus Bauck neigt sich dem Ende, für eine weitere Amtszeit wollte er nicht mehr kandidieren, aus gutem Grund: Bauck würde innerhalb der nächsten Amtszeit altersbedingt aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheiden und hätte somit eine ganze Amtszeit nicht mehr ableisten können.

Zwölf Jahre stand Bauck der Kreisfeuerwehr vor, davor war er sechs Jahre als stellvertretender Kreisbrandmeister eingesetzt. 18 Jahre, die wischt man nicht so einfach weg – dementsprechend hatte der Routinier auch das ein oder andere Mal einen Kloß im Hals, wenn er ans Mikrofon trat.

Zum neuen Kreisbrandmeister wählten die Orts- und Gemeindebrandmeister den bisherigen Stellvertreter Henning Peters aus Groß Heide, zum ersten Stellvertreter rückt Axel Steinbiß aus Schnackenburg auf, der bislang zweiter Stellvertreter war. Zum zweiten Stellvertreter wurde Thomas Constabel aus Trebel gewählt. So sind auch weiterhin alle drei Samtgemeinden in der Kreisfeuerwehrführung zu gleichen Teilen vertreten. Zum 1. September wird das neue Führungstrio die Ämter übernehmen.

Dem Anlass entsprechend folgten zahlreiche Gäste Baucks Einladung. Neben zahlreichen Kreisbrandmeistern aus befreundeten Landkreisen, wohnten auch der Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch der Versammlung bei. Nach langer Zeit war mit Olaf Kapke auch der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen dabei. Landrätin Dagmar Schulz betonte in ihrem Grußwort die enorme Bedeutung des Ehrenamtes Feuerwehr für den Landkreis. Die Feuerwehr sei Teil des täglichen Lebens, die freiwilligen Einsatzkräfte leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft, weshalb es -berechtigterweise- eine hohe Wertschätzung für die Blauröcke gibt. Auch Gartows Samtgemeinde-Bürgermeister lobte die tolle Arbeit, er werde nicht müden, zu betonen, dass das Engagement der 3.000 Feuerwehrleute nicht selbstverständlich ist. Und damit diese Einsatzkräfte auch vernünftig ausgerüstet sind, investieren die Samtgemeinden Jahr für Jahr hohe Summen. Regierungsbrandmeister Ruschenbusch erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass in den letzten Jahren ca. 4 Mio. Euro Landesförderung in den Lüchow-Dannenberger Brandschutz geflossen sind. „Das Land weiß, dass es im Wendland gute Feuerwehren gibt“. LFV-Präsident Kapke berichtete aus der Verbandsarbeit auf Landesebene und kündigte u.a. neue Uniformen an.

In seinem letzten Jahresbericht sprach Bauck über massiven Anstieg der Einsatzzahlen im vergangenen Jahr. Gerade die Anzahl der Großbrände hat 2022 doch erheblich zugenommen. Aber auch die Anzahl der Verkehrstoten ist leider wieder deutlich angestiegen. Personell stehen die Feuerwehren in Lüchow-Dannenberg sehr gut da. Erstmals seit 20 Jahren habe man die Marke von 3.000 Einsatzkräften geknackt. Dies sei auch ein Verdienst der vom Kreisfeuerwehrverband initiierten Image-Kampagne „112 Prozent Ehrenamt – MACH MIT!“.

Franziska Schön hat aus privaten Gründen ihr Engagement als stellvertretende Bereitschaftsführerin der Umweltbereitschaft (KFB2) aufgegeben, ihr folgt der Jamelner Henrik Peters. Zudem wurde Niels Schmedt zum stv. Zugführer der KFB1 ernannt, Thorsten Richter zum Schriftführer der Kreisfeuerwehr und Karen Niebuhr zur kollegialen Ansprechpartnerin der Einsatznachsorge. Zahlreiche Kameraden und Kameradinnen wurden in ihren Funktionen für eine weitere Amtszeit von vier Jahren bestätigt.

Befördert wurden:

Heiko Bieniußa und Henrik Peters zu Hauptlöschmeistern, Kai Buchwald, Timo Burmester und Matthias Russ zu Brandmeistern sowie Daniel Hoch, Matthias Linde und Kai Motzkus zu Oberbrandmeistern. Holger Bannöhr trägt jetzt die Schulterstücke eines Hauptbrandmeisters, Michael Schalon wurde zum Ersten Hauptbrandmeister befördert.

Die Versammlung bot auch den würdigen Rahmen für die Auszeichnung verdienter Kameraden. Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch verlieh Marco Lahmert und Ralf Behrens das Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande.

Mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Silber wurde Bernd Hillegrub ausgezeichnet, Tobias Hundt und Dieter Koopmann sind jetzt Träger des Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Bronze. Tatjana Korf-Jahrens, Mario Thöne und Malte Bartels tragen das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber und eine besondere Auszeichnung wurde dem scheidenden Dannenberger Ortsbrandmeister Thomas Schmidt zuteil – er wurde mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold gewählt. Alle Geehrten nahmen ihre Auszeichnung aus den Händen des LFV-Präsidenten entgegen.

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